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linux-workstations/docs/installation.md

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# Installation Debian 13 (Trixie) — Dualboot
Diese Anleitung gilt für alle drei Workstations (notebook, pc, werkstatt). Unterschiede sind unten markiert.
## 1. Vorbereitung in Windows
1. **Updates fertigstellen**, dann `Datenträgerverwaltung` (`diskmgmt.msc`) öffnen
2. **BitLocker** deaktivieren auf der Partition, die verkleinert wird, sonst startet Windows nach dem GRUB-Eintrag nicht mehr sauber
3. Windows-Partition verkleinern → freien Bereich erzeugen:
- **Notebook:** mindestens 80 GB frei
- **PC:** mindestens 150 GB frei
- **Werkstatt:** mindestens 60 GB frei
4. **Schnellstart** in Windows deaktivieren (`Energieoptionen → Auswählen, was beim Drücken …`), sonst bleibt das NTFS in einem halben Zustand und Grub kann es nicht sicher zeigen
5. **BIOS/UEFI**:
- Boot-Mode: UEFI (nicht Legacy)
- **Secure Boot:** anlassen, Debian 13 unterstützt es out-of-the-box
- Fast Boot: aus (sonst kein USB-Boot)
## 2. Boot-Stick erstellen
ISO: `firmware-13.x.x-amd64-netinst.iso` von <https://cdimage.debian.org/cdimage/firmware/>
> Die **firmware**-Variante ist Pflicht — sonst fehlen WLAN-/Grafik-Treiber.
Stick (mind. 2 GB) schreiben:
- Windows: [Rufus](https://rufus.ie) → "DD-Image" Modus
- Linux: `sudo dd if=firmware-13.x.x-amd64-netinst.iso of=/dev/sdX bs=4M status=progress oflag=sync`
## 3. Debian-Installation
Vom Stick booten (BIOS-Boot-Menu, meist F12/F10/Esc).
### Wichtige Antworten im Installer
| Schritt | Antwort |
|---|---|
| Sprache | Deutsch |
| Tastatur | Deutsch |
| Hostname | `notebook` / `pc` / `werkstatt` |
| Domain | `egonlebt.lan` |
| Root-Passwort | **leer lassen** → Tom bekommt automatisch `sudo` |
| Benutzer | Tom Egon (`tom`) |
| Zeitzone | Europe/Berlin |
### Partitionierung
**Notebook (mit LUKS):**
- Methode: **Geführt — gesamten Laufwerk verwenden, mit verschlüsseltem LVM**
- Wenn der Installer die Methode wegen Windows nicht anbietet → **Manuell**:
- ESP existiert bereits (Windows) — wiederverwenden, mountpoint `/boot/efi`
- 1 GB unverschlüsselte `/boot` (ext4)
- Rest: LUKS-Container → LVM:
- `lv-root` 30 GB ext4 → `/`
- `lv-home` Rest ext4 → `/home`
- `lv-swap` 8 GB Swap (= RAM-Größe für Hibernate)
**PC + Werkstatt (ohne LUKS):**
- Methode: **Manuell**
- ESP wiederverwenden, mountpoint `/boot/efi`
- 30 GB ext4 → `/`
- Rest ext4 → `/home`
- Swap-File statt -Partition (per `systemd` nachgereicht, einfacher)
### Paketauswahl (Software-Auswahl)
**Nur ankreuzen:**
- ✅ SSH-Server
- ✅ Standard-Systemwerkzeuge
**Abwählen:**
- ❌ Debian-Desktop, GNOME, KDE — kommt alles über Ansible
So bleibt die Basis schlank (~1.2 GB).
### GRUB
- "GRUB auf primärem Laufwerk installieren" → **Ja**
- Nach Reboot: GRUB zeigt Debian + "Windows Boot Manager"
## 4. Erstboot (vor Ansible)
Auf der Zielmaschine einloggen (Konsole), dann:
```bash
# IP merken
ip -4 addr show | grep inet
# SSH läuft schon (Paketauswahl). Test vom Admin-Rechner:
# ssh tom@<host>.egonlebt.lan
```
Auf dem **Admin-Rechner** (Windows mit OpenSSH, oder schon installierter Linux):
```bash
# Public Key kopieren — danach kein Passwort mehr nötig
ssh-copy-id tom@notebook.egonlebt.lan
```
Damit ist die Basis bereit für den Ansible-Run → `docs/postinstall-ansible.md`.
## 5. Sanity Checks
```bash
ssh tom@notebook.egonlebt.lan 'cat /etc/debian_version' # → 13.x
ssh tom@notebook.egonlebt.lan 'sudo -n true && echo sudo-ok'
ssh tom@notebook.egonlebt.lan 'efibootmgr -v | grep -E "debian|Windows"'
```